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1. Spieltag der Jugend auf Verbandsebene   Drucken  E-mail 
Beigesteuert von Manfred Birnkott  
Montag, 11. September 2006
Am Samstag begann die Saison mit einem Doppelheimspiel der beiden aufgestiegenen Jugendmannschaften. Es wurde deutlich, daß es in diesem Jahr wohl ein harter Kampf gegen den Abstieg wird.

Die 1. Mannschaft verlor altersbedingt Ilja Dudenhefner und Conrad Liebsch, dafür rückten Sebastian Esser und Felix Liebsch in die ersten Vier.

Die Einzelergebnisse:

Bayer Leverkusen 1 SV Herzogenrath

2 - 2

Erdmann (1559) Schreyer (1559) 

remis

Lessing (1599) Horbach  (1362)

remis

Esser (-)                Bock       (1288) 

1 - 0

Liebsch, F. (956)  Woll  (1297)  

0 - 1

Dabei schrammten wir knapp am 1. Sieg in der höchsten Mittelrheinspielklasse vorbei. Novize Sebastian Esser erlegte recht frühzeitig seinen Gegner, als ihm eine Kombination zwei Bauern einbrachte und er dann souverain in das Endspiel einleiten konnte. Namensvetter Sebastian Lessing spielte ein wildes Doppelturmendspiel mit beiderseitigen Mattchancen, was schließlich nach beiderseitiger Materialermüdung zwangsweise Remis endete (jeder nur noch Turm und König). Felix Liebsch versäumte es leichtfertig in eine dritte Zugwiederholung einzuschwenken und verlor nach 4 Stunden schließlich deutlich. Nach diesen 4 Stunden hatte Erdmann ein Damenendspiel mit einem Mehrbauern erreicht, wollte aber wohl bei der Aussicht 2 weitere Stunden bei immer lauernden Dauerschachs nicht mehr investieren und akzeptierte das vorgeschlagene Remis.

Bayer Leverkusen 2 SV Erftstadt

0 - 4

Cwiklinski (898) Mevis (1370)

0 - 1

Barten (867)  Feldhoff (1055)

0 - 1

Waniek (902) Kirste (1057)

0 - 1

Liu (-)   Kossak (855) 

0 - 1

Hier waren wir recht zügig aussichtlos gegen einen überlegenen Gegner. Allein Marc Barten hatte es in der Hand zu punkten. In einem Endspiel mit ungleichen Läufern und Minusbauer leistete er sich eine kleine Ungenauigkeit und verlor schließlich noch unglücklich.

Das wird eine Hammersaison, denn wir kreuzen mit Porz 1 und Porz2 sowie Köln-Mühlheim 1 und 2 noch die Klingen mit dem Besten, was der Schachverband Mittelrhein zu bieten hat. Aber Bange machen gilt nicht!

Ulrich Liebsch


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