Mittwoch, 27. April 2011
Bei der in der Karwoche in Morsbach stattgefundenen Mittelrheinmeisterschaft wurde unseren Teilnehmern überwiegend ihre Grenzen aufgezeigt. Alle 6 Bayer-Jugendlichen fanden sich nach 7 Runden (bei je 14 Teilnehmern pro Gruppe) überwiegend im unteren Mittelfeld wieder.U18W
Saskia Gilde mußte ohne Punkte die Heimreise antreten. Hier ist allerdings zu sagen, daß die Kokurrenz mangels Teilnehmerinnen (es hatten sich ganze 2 angemeldet, blamabel für einen Schachverband) mit der U20 zusammengelegt wurde, sodass es Saskia überwiegend mit starken männlichen Gegnern (u. a. Sebastian Lessing) zu tun hatte und da chancenlos war.
U 12
Samson Schütz (2/7) begann mit einem klassischen Fehlstart von 0 aus 4 Partien, fing sich dann aber. In der letzten Runde gegen seinen Dauerrivalen aus Rhein-Wupper Paul Göde (SF Langenfeld), als es um Erfolg oder Mißerfolg des Turniers ging, unterlag er leider schließlich. Fazit: neue Turniererfahren, leider -14 Punte auf DWZ 908 (in meinen Augen zur Zeit unterbewertet).
U 14
Jakob Weber (3,5/7) belegte mit ausgeglichenem Punktestand mit dem 9. Platz die beste Platzierung. Er trieb sich während des Turniers aber überwiegend in der unteren Hälfte herum, sodass er eher die leichten Gegner spielte. Auch Jakob büßte 30 Punkte ein auf DWZ 1249
U 16
Viktor Pütz (3,5/7) ebenfalls ausgeglichene Bilanz, allerdings gelangen ihm doch mehrere Überraschungen gegen spielstärkere Gegner. Ein gutes Turnier für Viktor, er wurde mit +29 Punkten auf DWZ 1457 belohnt. Hier wächst ein weiteres Talent heran, das mit Spielübersicht und guten Ideen ausgestattet ist. Mangelhaft sind noch Zähigkeit in schlechteren Stellungen, sowie ein gewisser Respekt vor Spielern mit höherer Spielstärke.
U 18
Sebastian Eßer (2,5/7) ein solides Turnier für Sebastian, leider nicht mehr, das mit +15 auf DWZ 1521 belohnt wurde. Sebastian holte die "machbaren" Punkte, gegen stärkere Gegner unterlag er aber regelmäßig, da er offenbar dann zu passiv "klammerte", statt offensiv Gegenspiel zu suchen. Der Tutor hat noch viel Arbeit.
Felix Liebsch (2,5/7) eine "saft und kraftlose" Vorstellung unseres größten Hoffnungsträgers, der überspielt wirkte. Ohne Sieg spielte er fünfmal Remis (bei denen er 4mal eindeutig besser stand). Gegen den Spitzenreiter des Feldes (Michael Kremser, SF Porz, 1989) darf man verlieren, nicht aber gegen Martin Seidel (1194) in gewonnener Stellung einen Turm einstellen. Fazit: die in der Stadtmeisterschaft gewonnenen Punkte sind überwiegend wieder hin, -63 auf 1624.
Ulrich Liebsch
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